Tennis-Wetten so beliebt !

Der Ursprung des Tennis Sportes führt zurück bis in französische Klöster des Mittelalters. Aus einem unter den Mönchen weit verbreiteten Rückschlagspiels entwickelte sich mit der Zeit das „Jeu de Paume“. Dieses Spiel wurde zwischen dem 16- und 17. Jahrhundert vor allem in Frankreich und England gespielt und war sowohl unter dem Adel als auch dem Bürgertum beliebt.

Erst um 1870 herum entstand in Großbritannien dann das moderne Rasentennis, wie es noch heute bei Turnieren wie Wimbledon praktiziert wird. Dieses verbreitete sich mit der Zeit in Europa sowie den USA und den Kolonien des Britischen Weltreichs.

Erste Turniere wurden dann etwa um die Jahrhundertwende in Europa ausgerichtet, bei denen zumeist Spieler aus anderen Teilen der Welt vor Ort waren. Im Jahre 1900 fand dann mit dem Davis-Cup, der noch heute ausgerichtet wird, der erste offizielle Ländervergleich im Tennis-Sport statt.

Kurz darauf wurde dann auch der Internationale Tennisverband (kurz ITF) im Jahre 1913 in Paris gegründet, der seinen Sitz heutzutage in London hat. Dieser einigte sich rund Zehn Jahre später, auf die noch heute vier wichtigsten Grand-Slam-Turniere, bestehend aus den Australian Open in Melbourne, den French Open in Paris, Wimbledon in London und den US Open in New York.

Diese Turniere fanden allesamt bereits zu früherer Zeit erstmals statt, sowie das Turnier in Wimbledon, was bereits im Jahre 1877 erstmals auf dem Heiligen Rasen von Wimbledon ausgerichtet wurde. Das jüngste dieser Grand-Slam-Turniere waren die Australien Open die erst seit 1905, traditionell auf einem Hartplatz ausgespielt werden.

Im Jahre 1968 wurden nach Jahrelang anhaltenden Diskussionen vom ITF erstmals einheitliche Regeln für das Profi-Tennis beschlossen. Da es allerdings immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Spielern und der ITF kam, wurden zwischen 1972 und 1973 die Spielergewerkschaften ATP (Herren) und WTA (Damen) gegründet, welche sich seitdem für die Belange der Profi-Spieler und Spielerinnen einsetzen. Neben dieser Aufgabe richten die beiden Gewerkschaften mit den Turnierserien ATP World Tour und der WTA Tour zudem selbst eigene Turnierserien aus, die ebenfalls noch heute ausgerichtet werden.

Zum 75-jährigen Bestehen der ITF, im Jahre 1988, wurde Tennis schließlich vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nach 64 Jahren wieder als olympische Disziplin aufgenommen, was bis heute Bestand hat.

1994 wurde dann der „Federation Cup“, der bis zu diesem Zeitpunkt an einem festen Turnierort in einer Woche ausgerichtet wurde, in Fed Cup umbenannt und das System des Turniers zudem grundlegend verändert. So wird der Fed Cup seitdem, wie auch der Davis-Cup bei den Herren, in einem Heim-/Auswärtsspiel-System ausgetragen.

2006 kam nach einer mehrjährigen Testphase beim Hopman Cup in Perth erstmals das Hawk-Eye zum Einsatz, welches seither bei fast allen internationalen Tennis-Turnieren von Bedeutung im Einsatz ist. Dabei handelt es sich um ein technologisches Hilfsmittel zur Linienüberwachung, durch das sich nach einem Ballwechsel ganz eindeutig feststellen lässt ob ein Bass im Aus war oder doch regulär im Feld gelandet ist.

Aufgrund der immer weiter sinkenden Bedeutung des Davis-Cup, entschied sich die ITF im Jahre 2009 zur Vergabe von ATP-Weltranglistenpunkten im Rahmen dieses Wettbewerbs. Dies sollte für die Spieler einen höheren Anreiz darstellen, um ihr Land bei dem ITF-Turnier zu vertreten.

Im Jahr 2013 erreichte der Internationale Tennisverband mit nunmehr 210 Mitgliedsverbänden einen neuen Höchstwert und das genau in dem Jahr, in welchem sich das Bestehen des ITF zum einhundertsten Mal jährte und in welchem zudem der Fed Cup sein 50-jähriges Bestehen feiern konnte. Auch in Zukunft wird das Tennis sich weiterentwickeln.