Tennisspieler

Der Tennis-Sport wird heute nahezu überall auf der Welt praktiziert, ganz gleich ob in Europa, Nordamerika, Südamerika oder einem der anderen Kontinente auf diesem Planeten. Somit hat heute nahezu ein jeder die Chance, diesen Sport von Grund auf zu lernen und sich über die Jahre zu einem besseren Spieler zu entwickeln. Denn vor allem kommt es beim Tennis auch darauf an, diesen Sport bereits in jungen Jahren zu erlernen. Und nur mit viel Fleiß und Einsatzbereitschaft kommt man als Tennis-Spieler später dahin, wo man hin möchte, an die Spitze der Weltrangliste. Das zeigen auch die Karrieren einiger der besten Tennis-Spieler aller Zeiten ganz eindeutig, von denen wir einige im Folgenden ein wenig genauer vorstellen möchten.

Pete Sampras

Pete Sampras was ein US-amerikanischer Tennisprofi, der in seiner Karriere von 1988 bis 2003 insgesamt 64 Turniersiege verbuchen konnte, davon allein 14 Erfolge bei Grand-Slam-Turnieren. Sampras stand sechs Jahre in Folge zum Jahresende auf Platz eins der ATP-Weltrangliste, wo er sich insgesamt über einen Zeitraum von 286 Wochen halten konnte. Pete Sampras konnte zudem bis auf die French Open jedes der vier Grand-Slam-Turniere mehrfach gewinnen.

Novak Đoković

Der Serbe Novak Đoković, dessen Profilaufbahn im Jahre 2003 begann, konnte in seiner Karriere bis heute insgesamt 69 Erfolge bei Einzelturnieren feiern, davon 13 bei Grand-Slam-Turnieren, von denen er bei jedem mindestens einmal triumphieren konnte. Đoković gewann zudem fünfmal bei den Finals der ATP World Tour und konnte im Jahr 2010 mit der serbischen Mannschaft den Davis Cup gewinnen. Insgesamt stand der Serbe für einen Zeitraum von 223 Wochen auf Platz Eins der Weltrangliste und beendete vier Saisons an der Spitze. Aktuell gilt Novak Đoković hinter dem Schweizer Roger Federer sowie dem Spanier Rafael Nadal als der beste aktive Tennis-Spieler und einer der besten Spieler in der Geschichte des Herrentennis überhaupt.

Rafael Nadal

Der Spanier Rafael Nadal konnte während seiner Karriere, die im Jahre 2001 begann, bislang 79 Turniersiege im Einzel verzeichnen und dabei 17 Siege bei Grand-Slam-Turnieren für sich verbuchen. Damit liegt er in dieser Wertung auf Platz zwei, hinter dem Schweizer Roger Federer. Als einem von nur acht Spielern bislang gelang es Rafael Nadal, jedes Grand-Slam-Turnier zumindest einmal zu gewinnen, davon alleine elfmal die French Open in Paris auf Sand. Und auch bei Olympia konnte Nadal 2008 die Goldmedaille im Einzel sowie 2016 in Rio die Goldmedaille im Doppel gewinnen. In seiner Karriere stand Rafael Nadal bislang für 182 Wochen an der Spitze der Weltrangliste, daneben hält der Spanier auch den Rekord für die längste Siegesserie auf Sand, die dieser zwischen April 2005 und Mai 2007 insgesamt 81 Spiele in Folge gewinnen konnte, ehe er sich auf diesem Belag gegen Roger Federer geschlagen geben musste.

Roger Federer

Der Schweizer Roger Federer ist wohl einer der wenigen Sportler überhaupt, der bereits zu seiner aktiven Zeit oftmals als bester Spieler in der Geschichte des Tennis bezeichnet wird. Dieses Bild resultiert unter anderem aus den bislang 98 Einzeltiteln, welche der Schweizer während seiner bisherigen Karriere, die im Jahr 1998 begann, bislang verbuchen konnte. Daneben hält Federer mit 20 Erfolgen bei Grand-Slam-Turnieren auch den Rekord für die meisten Grand-Slam-Siege überhaupt. Außerdem ist der Schweizer mit acht Siegen der Rekordhalter bei Wimbledon sowie mit sechs Erfolgen zudem Rekordhalter bei den Finals der ATP World Tour. Federer stand in seiner Karriere insgesamt 310 Wochen auf Platz eins der Weltrangliste, davon 237 am Stück, was ebenfalls einen Rekord im Herrentennis darstellt.