Kleine Tipps vereinfachen das Tennislernen

Tennisspielen ist einfacher, als die meisten, die den Sport ausprobieren möchten, denken. Gerade Tischtennis-, Badminton- oder Squash-Spieler haben ihre Vorteile, es schneller zu lernen. Denn sie bringen eine gute Basis mit. Eine ähnliche Umgangsform mit den jeweiligen Bällen und das dazugehörige Ballgefühl kann auf den Tennissport übertragen werden. Falls die Vorkenntnisse nicht vorhanden sind, ist das trotzdem nicht schlimm. Denn einige nachstehende Tricks sollen aufzeigen und helfen, wie der künftige Tennisspieler noch leichter in diesen Sport hinein findet.

Körperhaltung und Ballführung

Ein wichtiger Aspekt beim Tennis-Sport ist die Körperhaltung. Sie ist ähnlich wichtig wie beim Squash. Der Tennisspieler sollte sich seitlich zum Ball stellen, wenn er ihn schlagen möchte. Das gilt für die Vor- und Rückhand gleichermaßen. Dazu muss er viel Beinarbeit anwenden, die natürlich anstrengend ist. Bleibt er hingegen aus Bequemlichkeit stehen und versucht den Ball mit einer direkten Körperhaltung zum Netz zu schlagen, wird er die Bälle nicht so gut kontrollieren können und meistens „verhauen“. Gleichzeitig muss er bei den Schlägen leicht in die Knie gehen, um dann beim Herausschlagen leicht nach oben zu kommen. Dadurch verstärkt sich das Ballgefühl und gleichzeitig die Schlagkraft.

Das ist zudem der Parallelhinweis auf die nachstehende Ballführung. Sie gehört mit dazu. Der Tennis-Spieler sollte dabei den Schläger schleifenartig von vorne nach hinten und wieder zurück zum Ballschlag schwingen. Der Ball ist dann etwas vor dem Körper zu treffen. Auch dieser Tipp gilt für Vor- sowie Rückhand.

Mit diesen einfachen Grundprinzipien kann der Tennis-Spieler schnell in sein Spiel finden und seine Technik verbessern. Zugegebenermaßen bedeutet eine aktive Körperhaltung mit viel Beinarbeit sehr viel Krafteinsatz. Diese lohnt sich allerdings, weil er beim Spiel sicherer und erfolgreicher wird.

Vorteilhaft sind beim Erlernen Sand- oder Hallenplätze. Denn der Untergrund in Verbindung mit den Schuhen erlauben ein gewisses Abrutschen bei der Beinarbeit, was zu einer Erleichterung bei dieser führt. Plätze mit Gummi- oder Betonbelag sind zu griffig, sodass sie das genannte Abrutschen verhindern.