Squash – Tennis der anderen Art

Auch wenn Squash erst in den letzten Jahren bei uns so richtig populär wurde, entstand es schon im 19. Jahrhundert in England und wurde auch in den Commonwealth-Staaten bekannt. Viele Versuche, Squash auch ins Programm der Olympischen Spiele aufzunehmen, scheiterten in der Vergangenheit.

Die Ausrüstung für diesen Ballsport ist ziemlich einfach und besteht aus geeigneter Bekleidung und Schuhwerk, Schläger und Gummibällen.

Der Deutsche Squashverband, DSQV, regelt in Deutschland den Spielbetrieb. Er wurde im Jahr 1973 gegründet und zählt in den zwölf Landesverbänden über 200 Vereine mit rund 11.000 SpielerInnen.

PSA World Tour nennt sich die weltweite Serie von Squash-Turnieren. Ähnlich wie beim tennis gibt es je nach Wertigkeit des Turniers Punkte für die Weltrangliste, und die Saison wird mit einem Endspiel der besten SpielerInnen abgeschlossen. Zudem veranstaltet die PSA auch jährliche Weltmeisterschaften für Damen und Herren.

Allgemeine Spielregeln

Im Squashcourt stehen sich zwei (Einzel) oder vier Spieler (Doppel) gegenüber. Ziel ist es, den Ball so an die Vorderwand zu schlagen, dass der Gegner ihn nicht mehr zurückschlagen kann, bevor der Ball zweimal auf dem Boden aufkommt. Die Einbeziehung der Seitenwände und der Rückwand ist dabei zulässig.

Jeder Punkt wird gewertet, unabhängig, welcher Spieler aufgeschlagen hat. Für einen Satzgewinn sind elf Punkte notwendig. Bei einem Stand von 10:10 wird im Tie-Break weitergespielt, bis ein Spieler zwei Punkte Vorsprung herausspielt. Grundsätzlich werden drei Sätze gespielt.

Beim Aufschlag, der aus dem gekennzeichneten Feld erfolgen muss, muss der Ball die Stirnwand über der Aufschlaglinie berühren und im Viertel des Gegners landen.

Ein Spieler muss während des Spiels stets im Blick haben, dass der Gegner nicht behindert wird, freie Sicht auf den Ball hat und eine vernünftige Schlagbewegung durchführen kann.

Offizielle Spiele, im nationalen oder internationalen Bereich, werden durch einen Schiedsrichter geleitet. Dieser kann dabei Strafen von der Ermahnung bis zur Disqualifikation eines Spielers verhängen.